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Verhalten positives Jahresergebnis 2016

KSA: Verhalten positives Jahresergebnis 2016
Quelle: Gesundheit Aargau

Mehr Notfälle, mehr Patienten, mehr Geburten

Die  Kantonsspital Aarau AG schliesst seine Jahresrechnung mit einem Plus von CHF 1.5 Mio. ab. Im stationären Bereich konnte eine Zunahme der Patienten von 1.1 % verzeichnet werden. Die ambulanten Leistungen nahmen sogar um 5.8 % zu. Notfälle und Geburten erreichten Höchstzahlen.

„Wir schliessen dieses Jahr mit einem verhaltenen Plus ab“, informiert Konrad Widmer, Verwaltungsratspräsident der Kantonsspital Aarau AG. Das Spital weist in seiner Jahresrechnung einen Überschuss von CHF 1.5 Mio. aus. „2016 haben wir insgesamt mehr Patienten als im Vorjahr behandelt (stationäre Patienten +1.1 %, ambulante Leistungen +5.8 %)“, führt er weiter aus. Somit konnte der Forderung nach vermehrt ambulant durchgeführten Leistungen entsprochen werden. 2016 wurden erstmals auch in ausgewählten Bereichen wie der Kardiologie und Onkologie komplexe Fälle ambulant therapiert.

Der Betriebsertrag liegt mit CHF 620 Mio. um 2.2 % oder CHF 13.5 Mio. über dem Vorjahr. Der Personalaufwand konnte gemessen am Umsatz um ein Prozent auf 61 % gesenkt werden. Dies entspricht einer respektablen Effizienzsteigerung. Gestiegen sind auch die Zahlen der Geburten (1806, +7 %) sowie der Notfälle. So wurde bei letzteren ein neuer Höchstwert sowohl bei den Erwachsenen (46‘680, +7.2 %) als auch bei den Kindern (21‘556, +9.5 %) erzielt. Der EBITDA beträgt CHF 36.1 Mio., was 5.8 % des Umsatzes entspricht. Damit liegt das KSA zwar im Durchschnitt der Schweizer Kantonsspitäler (6 %,) für eine nachhaltige Investitionstätigkeit muss der Wert jedoch künftig höher ausfallen.

Das Kantonsspital Aarau gehört mit der neuen tieferen Baserate von CHF 9700 zu den günstigsten Zentrumsspitälern der Schweiz. „Mit der ständigen Verfügbarkeit hochspezialisierter Fachteams zu jeder Tages- und Nachtzeit ist das KSA zu tief entschädigt“, erklärt CEO, Robert Rhiner. „Es wird daher Aufgabe des Managements bleiben, das Verständnis für eine angemessene Baserate zu schaffen und dadurch eine effektive Kostendeckung zu erreichen. Flankierend dazu sind auch weiterführende Anstrengungen zur Kostenoptimierung vonnöten“, hält Rhiner fest.

Das KSA ist im Aargau das Spital mit einem umfassenden Leistungsangebot und mit Endversorgerfunktion. Dies zeigt sich an den 2000 aus anderen Spitälern zugewiesenen Patienten. „Nur gerade 70 Fälle mussten wir aus medizinischen Gründen im letzten Jahr verlegen, so z.B. herzchirurgische Eingriffe oder Intensivbehandlungen bei Kindern“, hält Rhiner fest. Das KSA verfügt über wichtige Leistungsaufträge im Bereich der hochspezialisierten Medizin, z. B. die Behandlung von Schwerverletzten, von Patienten mit Hirnschlägen und Kindern mit Krebs.

Quelle: Gesundheit Aargau

Letztes Update: 05.05.17, 13:57 Uhr