ANZEIGE

Ups, the viewlet "contentCountCommand" has no template!

Please check the configuration!

Seelsorge bis Kosmetikkurs

Patientinnen mit Brustkrebs können zahlreiche Zusatzangebote in Anspruch nehmen – bis zum individuellen Therapie-Design.

«Ergeben Mammographie und Ultraschall einen Verdachtshinweis auf einen Tumor, entnehmen wir mit einer Stanzbiopsie ein Stück Gewebe aus der Brust, das vom Pathologen untersucht wird», erklärt Dr. Nik Hauser den Ablauf. Zu diesem Zeitpunkt bespreche er mit der Patientin bereits alle möglichen weiteren Schritte und mache sie auf die verschiedenen Zusatzangebote des Brustzentrums aufmerksam.

DAZU GEHÖRT etwa die Patientenberatung, an die sich Betroffene bei Fragen rund um Brustprothesen oder Perücken (im Fall einer Chemotherapie) wenden können. Ein Seelsorge-Team steht für Gespräche zur Verfügung; ebenso Psycho-Onkologen (eine Zusammenarbeit mit der Krebsliga Aargau). Seit zweieinhalb Jahren existiert eine Selbsthilfegruppe, in der sich betroffene Frauen austauschen. Daraus entstanden ist eine weitere Gruppe, die sich zum gemeinsamen Fitnesstraining unter Anleitung eines Physiotherapeuten trifft. Eine Lymph-Sprechstunde, Informationsveranstaltungen, Mal- sowie Kosmetikkurse runden das Angebot ab.

«INDIVIDUELLES Therapie-Design » lautet ein weiteres Stichwort: «Dank der Teilnahme an internationalen Studien können wir Therapien mit zielgerichteten, neuen Medikamenten anbieten », erklärt Dr. Hauser. Er betont: «Die Patientin wird hier nicht etwa für Versuche benutzt, sondern kann unter optimaler Überwachung von modernsten Therapien profitieren.» Daneben wird im Brustzentrum auf die Nachsorge grossen Wert gelegt: «In den ersten drei Jahren nach der Operation soll die Patientin alle drei Monate untersucht werden, danach zwei Jahre halbjährlich und schliesslich jährlich.»

Internet: www.brustzentrumbaden.ch

Autor: Ursula Känel Kocher

Quelle: Gesundheit Aargau

Letztes Update: 21.01.10, 11:29 Uhr

Mehr zum Thema